Fachberatung für Hochsensibilität

+++ Termin Selbsthilfegruppe am 25.03. entfällt+++

Liebe Klienten und Besucher dieser Seite, aufgrund der aktuellen Corona-Lage entfällt der aktuelle Termin für die Selbsthilfegruppe! Ein Nachholtermin steht noch nicht fest, wir halten Sie über unsere Website auf dem Laufenden!

 

Ein besonderes Anliegen ist mir das Thema Hochsensibilität.
Als Fachberaterin möchte ich Sie als hochsensiblen Menschen, Ihr Kind oder ein anderes hochsensibles Familienmitglied hierbei beraten und unterstützen. Ich möchte Ihnen Wege aufzeigen wie Sie mit dieser besonderen Eigenschaft Ihren Alltag gut meistern können und die positiven Seiten der Hochsensibilität wertschätzend annehmen und leben lernen können.

Immer auf Empfang!

Die amerikanische Psychologin Elaine N. Aron prägte 1996 den Begriff
„hochsensible Person“ (HSP).
15-20% ihrer Patienten zeigten sehr sensible Merkmale auf und Aron forschte daraufhin intensiv auf diesem Gebiet. Sie deckte Grundstrukturen der Hochsensibilität auf, die heute in den USA als eigenständiges wissenschaftliches Persönlichkeitsmerkmal (keine Störung!) anerkannt ist.
Die Psychologin erkannte, dass die Wahrnehmung der HSP detailreicher ist und eine tiefere Verarbeitung der Eindrücke statt findet. Der natürliche Wahrnehmungsfilter der betroffenen Personen ist jedoch geringer ausgeprägt und es werden somit sehr viel mehr Daten gesammelt und tiefer verarbeitet. Auch werden mehr Querverbindungen zu bereits abgelegten Daten hergestellt um diese für künftige ähnliche Ereignisse abrufbar zu indizieren und zu speichern.

Das System stürzt ab!

HSP streben in ihrem Alltag oft zur Vollkommenheit, zur Perfektion und investieren dafür sehr viel mehr an Energie und Kraft als nicht HSP.
Ebenso Sinnesreize (Licht, Lärm, Geräusche, Materialien etc) werden viel intensiver wahrgenommen und intensiver verarbeitet.
All dies führt bei HSP oft zur Überforderung, Überreizung, Erschöpfung bis hin zum Burn out- das System stürzt ab.
HSP fühlen sich oft schon als Kind als „anders“ oder „fremd“ und müssen sich häufig mit Aussagen wie „du bist aber komisch/hysterisch/empfindlich“, „reiss dich mal zusammen“ und vielem mehr herum schlagen und wissen oft nicht was mit ihnen eigentlich los ist.
Auch Eltern, Lehrer, Pädagogen oder Psychologen etc. sind überfordert mit hochsensiblen Kindern und können sie schlecht einordnen bzw. adäquat mit ihnen umgehen.
Dies kann zu depressiven Verstimmungen, Depressionen, Lernblockaden oder Ängsten führen.

Umgang mit Hochsensibilität

Hochsensibilität ist eine Veranlagung, gleichermassen bei Frauen und Männern und wird nach aktuellem wissenschaftlichem Stand vererbt und nicht erworben.
Viele HSP sind sehr kreativ oder musisch veranlagt, lieben die Künste und die Natur und wählen oft künstlerische oder helfende Berufe- die sie jedoch leicht überfordern und auslaugen wenn sie sich ihrer Hochsensibilität nicht bewusst sind und nicht gelernt haben damit umzugehen.

Die Hochsensibilität ist in Deutschland im pädagogischen Bereich noch relativ unbekannt. Daher werden oft Fehldiagnosen wie Autismus oder AD(H)S gestellt. Eine richtige Einschätzung von Fachkräften und der richtige Umgang mit HSP würde den Betroffenen und deren Familien sehr viel Leid und Unverständnis ersparen. Auch im Kindergarten, in der Schule und im Berufsleben hätten es die HSP sehr viel leichter.
Viele Fehldiagnosen und falsche Behandlungen könnten vermieden werden.

Mit dem richtigen Wissen und den angemessenen Methoden mit der Hochsensibilität umzugehen: zu lernen auf sich selbst, auf die eigenen Körpersignale zu hören und darauf auch zu reagieren. Pausen, Regelmäßigkeiten, Stille, Nein-Sagen, wenig Reize, Entspannung/Sport, Natur erleben sind einige Schlagworte, die den HSP das Leben enorm erleichtern können.
Durch den richtigen Umgang mit der Hochsensibilität ist es möglich, gut und entspannt damit zu leben und ihre „Besonderheit“ positiv einzusetzen beruflich oder bei ihren Hobbies. Und auch das Umfeld würde gelassener und angemessen reagieren können.

Mein Anliegen ist es in meiner Praxis Betroffene und deren Familienangehörige zu diesem Thema zu beraten und gemeinsam neue Strategien für den Alltag und das soziale Miteinander zu erarbeiten.

Mein Anliegen ist es auch die Hochsensibilität bei pädagogischen Fachkräften und Einrichtungen publik zu machen – fragen Sie hier bei Interesse gerne nach.